Die Kunstentwicklung wird nicht als autonome und lineare Stilentwicklung vorgestellt, sondern kontextualisiert, eingebettet in soziale Prozesse, Machtgefüge, Diskurse und Veränderungen im Bereich künstlerischer Produktion, Distribution und Rezeption.
Lehrziel: Die Vorlesung soll einen Überblick über die abendländische Kunst von ihren Anfängen in der Urgesellschaft bis zum Ende des Mittelalters vermitteln. Dabei wird der Schwerpunkt weniger auf Materialfülle gelegt als auf ein grundlegendes Verständnis für die Zusammenhänge von künstlerischen und anderen gesellschaftlichen Praxen.
Kunst soll aber nicht als Widerspieglung gesellschaftlicher Verhältnisse interpretiert, sondern in ihrer bedeutungsstiftenden Funktion ernst genommen werden. Diese Zusammenhänge sollen exemplarisch an ausgewählten Beispielen dargelegt werden.
StudentInnen, die (aufgrund von Sprachschwierigkeiten) mündlich geprüft werden möchten, werden gebeten, sich im Sekretariat der Abteilung Kunstgeschichte anzumelden. Dort werden die Prüfungstermine vergeben.
Dies ist eine Wiederholung jener Vorlesung in den vergangenen Sommersemestern – die Lehrveranstaltung darf daher auch nur 1 mal im Laufe des Studiums belegt werden!
Vorlesungs-Skripten Zyklus I und II (pdf, 1.06 MB)
auch als Kopiervorlage in der Universitätsbibliothek erhältlich
