Die Geschichte(n) des Kuratierens

LV-Nummer: 
S50869
LV-Typ: 
Seminar
Lehrbeauftragte: 
Barbara Clausen
Wochenstunden: 
2
Abhaltung
Semester: 
2009W
Abhaltung: 
geblockt
Beginn: 
Freitag, 30. Oktober 2009, 12:00-15:00 Uhr, Hörsaal 4 (Altbau, 1. Stock)
zusätzliche Informationen zur Abhaltung: 

Termine:

Freitag, 30. Oktober 2009, 12:00-15:00 Uhr, Hörsaal 4
Freitag, 06. November 2009, 12:00-15:00 Uhr, Hörsaal 4 >> entfällt!
Freitag, 13. November 2009, 12:00-15:00 Uhr, Hörsaal 4
Freitag, 20. November 2009, 12:00-15:00 Uhr, Hörsaal 4
Freitag, 27. November 2009, 12:00-15:00 Uhr, Seminarraum A
Freitag, 04. Dezember 2009, 12:00-15:00 Uhr, Hörsaal 4
Freitag, 11. Dezember 2009, 12:00-15:00 Uhr, Heiligenkreuzer Hof
Freitag, 18. Dezember 2009, 12:00-15:00 Uhr, Seminarraum A >> neuer Termin!

Seminarraum A >> Altbau, Dachgeschoß
Heiligenkreuzer Hof >> Eingang Grashofgasse 3 oder Schönlaterngasse 5

Lehrinhalt: 

Was ist eine Ausstellung? Welche Rolle spielen der/die KünstlerIn und der/die KuratorIn? Wie lässt sich die historische Entwicklung des Mediums Ausstellung darstellen und besprechen?  Die Geschichte(n) des Kuratierens basiert auf der Interaktion zwischen KünstlerInnen, KuratorInnen und institutionellen Interessen, deren Arbeitsweisen sich seit den 1960er Jahren einander angenähert und so neue Vermittlungsformen hervorgebracht haben. Kunstausstellungen sind Handlungsräume, in denen verschiedenste kulturelle und ökonomische Interessen in der Politik der Ästhetik der Installation aufeinander treffen. Sie sind an der Herstellung von Öffentlichkeit beteiligt und sind Spiegel unserer Gesellschaft.

Das Seminar „Die Geschichte(n) des Kuratierens“ versucht anhand theoretischer und historischer Texte, Diskussionen im Seminar sowie Ausstellungsbesuchen die diskursiven und sozialen Verhältnisse, die den Geschichte(n) des Kuratierens zugrunde liegen, zu erläutern. Das heterogene Verhältnis der Orte, Geschichten und Praxen, das der Geschichte des Kuratierens inhärent ist, wird mithilfe von drei thematischen Grundfragen besprochen:
Welche Machtkonstruktionen liegen dem kontingenten Verhältnis zwischen KuratorIn, KünstlerIn, Institution und Öffentlichkeit zugrunde und wie werden diese in Ausstellungen sichtbar?
Die Frage nach der Funktion der Ausstellung als ideologische Konstruktion und ihr Verhältnis zur Öffentlichkeit: vom Konzept der Ortsspezifität zur institutionellen Kritik, zum sozialen Handlungsraum.
Welche Rolle nimmt die Publikation und Dokumentation in der Rezeption und Geschichtsschreibung der Ausstellung ein?

Prüfungsmodus: 
mündliche und schriftliche Arbeit (Abgabe bis 15. März 2010)
Anmerkungen: 

Teilnahmevoraussetzungen: Nachweis über den positiven Abschluß von zwei Proseminaren und einer Vorlesung in Kunst- oder Kulturgeschichte

Die Literaturliste und Referatsthemen werden ab Mitte Oktober zur Verfügung stehen.

Weitere Vorraussetzung an diesem Seminar ist Ihre Anwesenheit, ein Referat sowie die aktive Teilnahme.