Kind. Kunst. Konzept

LV-Nummer: 
S50860
LV-Typ: 
Seminar
Lehrbeauftragte: 
Martin Zeiller
Wochenstunden: 
2
Abhaltung
Semester: 
2009W
Abhaltung: 
wöchentlich
Termin: 
Dienstag, 13:00-14:30 Uhr
Beginn: 
Dienstag, 13. Oktober 2009, 13:00-14:30 Uhr, Hörsaal 4 (Altbau, 1. Stock)
Ort: 
Hörsaal 4
Lehrinhalt: 

„ … so entsteht in der Welt etwas, das allen in die Kindheit scheint und worin noch niemand war: Heimat“
Ernst Bloch, Das Prinzip Hoffnung

Sehnsucht Kindheit. Ausgangspunkt unserer Untersuchungen könnten sein: Christian Boltanskis fiktiv/dokumentarisches Werk Reconstitution, Carsten Höllers Spiele Buch, Rosemarie Trockels  Künstlerbuch Löffel + Mirabelle, William Wegmans  pop-up Buch dressup Batty, das Ausmalbuch 3rd place von Richard Prince, das aktuelle Bilderbuch von Yoshitomo Nara. Das Untersuchungsfeld ist vielfältig und vielschichtig: Claes Oldenburgs: Mouse Museum, Martin Kippenberger: Der Eiermann und seine Ausleger, Jeff Koons: Bilderzyklus Baby und Eimer, Larry Clark: Die perfekte Kindheit, das Video Heidi von Paul McCarthy und Mike Kelley, sowie historische Beispiele des 20. Jahrhunderts wie Meret Oppenheims Schulheft. Das genüge hier als Vorschau und Ausschnitt, das Seminarprogramm richtet sich nach den Interessen der TeilnehmerInnen und wird erst im Seminar erstellt.
Primärquellen stellen dabei u.a. Künstlerbücher dar, wobei auf den großen Fundus der Künstlerbuchsammlung in unserer Universitätsbibliothek zurückgegriffen werden kann. Historische Kinderbücher, wie Oskar Kokoschkas Die Träumenden Knaben, befinden sich auch in der Sammlung der Universität. Anschauung und Reflexion bestimmen die Grundposition des Forschungsseminars.

Grundlagenliteratur (mit weiterführenden Literaturangaben): Kunst ein Kinderspiel, hrsg. von Max Hollein, Frankfurt a. M. 2004. Mutter Kind Vater. Bilder aus Kunst und Wissenschaft, hrsg. von Johannes Bilstein, Köln 2000, Livres d’enfances. Ausst.-Kat. Aubusson 1998.

Im Lesesaal der Universität ist ein Seminarapparat mit kunst- und kulturwissenschaftlicher Literatur zum Thema aufgebaut.

Prüfungsmodus: 
Mündliches Referat und danach vertiefende schriftliche Ausarbeitung (Abgabe bis 15. März 2010)
Anmerkungen: 

Teilnahmevoraussetzungen: Nachweis über den positiven Abschluß von zwei Proseminaren und einer Vorlesung in Kunst- oder Kulturgeschichte

Regelmäßige Teilnahme, aktive Mitarbeit, Bereitschaft zur Mitgestaltung des Seminars