"Installation Art" ist seit etwa 20 Jahren zur Bezeichnung einer Kunstform geworden, die in der zeitgenössischen Kunst allgegenwärtig ist. Im Unterschied zur traditionellen Präsentationsart von Skulptur, in der sich das Objekt deutlich von seiner Umgebung abhebt, werden bei Installationen der Raum der Präsentation und das Umfeld des Betrachters in die Gestaltung einbezogen. Der für die Installation zur Verfügung stehende Raum wird dabei auf seine spezfische Verwendbarkeit erkundet und individuell gestaltet, sodass die Werke sehr oft nur am Ort ihres jeweiligen Aufbaus Gültigkeit besitzen. Häufig erfolgt ein multimedialer Einsatz der Ausdrucksmittel.
Das Seminar wird die Geschichte der Installation, von ihren Vorläufern wie Assemblage und Environment, über die Thematik "Site/Non-Site" bis hin zur heutigen Praxis in Ausstellungen und Sammlungen behandeln.
Teilnahmevoraussetzungen: Nachweis über den positiven Abschluss von zwei Proseminaren und einer Vorlesung in Kunst- oder Kulturgeschichte
Die Lehrveranstaltung ist ein Seminar, daher werden auch der kompetente Umgang mit wissenschaftlicher Literatur, Zitierregeln usw. vorausgesetzt.
Keine vorherige Anmeldung erforderlich
