angewandte Gespräche >> 14. Jänner 2011

 
"Das kam, weil ich so wenig Ansichten besaß wie Geld und weil ich über Ansichten dieselbe Ansicht hatte wie über Geld: Man muß sie haben zum Ausgeben, nicht zum Behalten." (Bertolt Brecht)

Was tun eigentlich die TheoretikerInnen und KünstlerInnen der Angewandten, mit welchen Fragen beschäftigen sie sich zurzeit? Mit dem neuen Veranstaltungsformat angewandte gespräche möchten wir ein Forum schaffen, in dem wechselnd eine/r der WissenschaftlerInnen oder KünstlerInnen im Hause einige Überlegungen zu seinem/ihrem gegenwärtigen Arbeitsfeld vorträgt und zur Diskussion stellt, ohne dass es sich hierbei um etwas "Fertiges" handeln muss. Der Gedankenaustausch und die gemeinsame Diskussion sollen viel Raum bekommen. Zwei RespondentInnen bereiten Stichworte und Fragestellungen für den Einstieg ins Gespräch vor. Es geht uns also um die Schaffung einer dichten, konspirativen Atmosphäre mit eher informellem Charakter, aber in einem gestalteten Rahmen.

Die Auftaktveranstaltung findet statt am Freitag, den 14. Jänner 2011, von 15.00 bis ca. 18.30 im Sitzungssaal der Angewandten. Es spricht Verena Krieger über ihr gegenwärtiges Arbeitsfeld:
„Ambiguität und Engagement. Zur Problematik politischer Kunst in der Moderne“
Nach dem Vortrag und einer ersten kurzen Diskussionsrunde gibt es eine Kaffeepause, daran anschließend leiten die RespondentInnen Rachel Mader und Robert Pfaller in eine zweite, vertiefende Diskussionsrunde ein.