Empfehlungen für wissenschaftliches Arbeiten

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Wissenschaftliches Arbeiten dient dazu, Gedankengänge zu vermitteln, sie nachvollziehbar und überprüfbar zu machen. Die vorgestellten Empfehlungen verstehen sich ergänzend zu einer Reihe vergleichbarer Empfehlungen, die Sie in Buchform oder im Internet auf den Websites von Universitäten und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen finden. Setzen Sie sich kritisch mit den unterschiedlichen Leitfäden auseinander – es gibt unterschiedliche Vorgehensweisen und Regelwerke, nicht eine einzige richtige Lösung. Für Ihr Studium ist es wichtig, dass Sie sich mit der Aufgabe wissenschaftlichen Arbeitens auseinandersetzen, und für sich selbst Lösungen und Arbeitsmethoden finden, die Ihnen das Arbeiten erleichtern und die Qualität Ihrer Arbeit erhöhen.
Für welche gestalterischen und formalen Kriterien Sie sich auch entscheiden, sie sollen in einem wissenschaftlich gültigen Format erfolgen und in der gesamten Arbeit beibehalten werden.

I. Gestaltung
Die Arbeiten werden einseitig mit 1 ½fachem Zeilenabstand, Anmerkungen mit einfachem Zeilenabstand, formatiert. Die Schriftgröße sollte etwa 10-12 Punkt im Textkörper, etwa 9-10 Punkt für die Fußnoten betragen.
Die Abbildungen können in den Textkörper integriert sein, oder diesem in einem eigenen Abbildungsteil folgen. Die Abbildungen müssen aus zuverlässigen Quellen stammen, die im Abbildungsnachweis angeführt werden. Wichtig ist, dass die Bilddaten stimmen bzw. die Bildqualität für einen Ausdruck ausreichend ist. Manche Abbildungen aus dem Internet sind seitenverkehrt, falsch datiert, oder stehen in überhaupt keinem Zusammenhang mit den recherchierten Inhalten.
Beispiele für zuverlässige Quellen sind:
* die Bilddatenbanken easyDB oder Prometheus (Zugang über angewandtekunstgeschichte.net).
* Scans aus der Fachliteratur.
* aus dem Internet, dann aber nur aus zuverlässigen Quellen: Websites von Museen, KünstlerInnen, online- Datenbanken etc.

II. Sprache
Die wissenschaftliche Arbeit ist in ganzen, klar überschaubaren Sätzen verfasst. Vorsicht vor komplizierten Schachtelsätzen! Sie sollte sachlich und nüchtern gehalten sein, die Ich-Form sollte nur beschränkt verwendet werden. Lassen sie den fertigen Text von einem interessierten, vielleicht sogar fachfremden Testleser gegenlesen. Dies kann helfen, Gedankensprünge, Missverständnisse und Rechtschreibfehler aufzuspüren.
Vermeiden Sie Abkürzungen im Text (also: „und so weiter“ statt „usw.“). Eigennamen, etwa von KünstlerInnen (Cindy Sherman) oder AutorInnen (Verena Krieger), sind bei der ersten Nennung ganz anzugeben, danach reicht der Nachname.

III. Umfang
Eine Proseminararbeit umfasst 15 000 Zeichen.*
Eine Seminararbeit umfasst 25 000 Zeichen.*
* inklusive Leerzeichen und Fußnoten, exklusive Anhang (Bibliographie, Anmerkungen, Abbildungsnachweis).

IV. Aufbau
Eine wissenschaftliche Arbeit umfasst folgende Abschnitte:
1. Deckblatt
2. Inhaltsverzeichnis
3. Textkörper mit Anmerkungen und evtl. Abbildungen, gegliedert in
Einleitung
Kapitel und Unterkapitel
Schluss/Resumé
4. Literaturverzeichnis
5. Abbildungsnachweis
6. Abbildungen (sofern nicht in den Textkörper eingebunden)

Das Deckblatt enthält die folgenden Angaben:
Name des/r LehrveranstaltungsleiterIn, Abteilung/Institut
Titel der Lehrveranstaltung, Abhaltungssemester
Titel der Arbeit
Name des/r VerfasserIn mit Matrikelnummer
Telefonnummer und email-Adresse des/r VerfasserIn
Datum der Abgabe der Arbeit
Anzahl der Textzeichen (Textkörper mit Anmerkungen, inkl. Leerzeichen)

Im Inhaltsverzeichnis werden alle Kapitel der Arbeit, sowie alle Anhänge (Literaturverzeichnis, Abbildungsnachweis, Abbildungen) mit den entsprechenden Seitenzahlen angeführt.

Die Gliederung des Textkörpers folgt dem Aufbau der Arbeit. Die Überschriften der Kapitel und Unterkapitel sind kurz und informativ.
In der Einleitung stellen Sie das Thema vor (über welche künstlerische(n) Arbeit(en) arbeiten Sie? Was gibt es dazu an Literatur oder sonstigen Quellen?), um davon ausgehend eine konkrete Fragestellung und methodische Zugangsweisen zu entwickeln, die Sie entsprechend begründen. Skizzieren Sie hier auch kurz den Forschungsstand.“ Der Hauptteil enthält die Beschreibung des herangezogenen Materials, alle für die Fragestellung wichtigen Beobachtungen, und die Argumentation, die der Fragestellung und den Thesen folgt. Achten Sie darauf, dass Sie dem angekündigten Titel bzw. der Kapitelüberschrift folgen. Was war die Fragestellung des Seminars? Was ist die Fragestellung des eigenen Themas? Im Schluss/Resumé werden die Arbeit zusammengefasst und evtl. deren Hauptpunkte in einen weiterführenden Kontext gestellt.

V. Anmerkungen und Zitierweise
Anmerkungen können in Form von Fußnoten (am Seitenende) oder Endnoten (am Ende des Dokuments) gemacht werden. Sie beginnen mit Großbuchstaben und schließen mit einem Punkt.

Wo müssen Zitate gesetzt werden?
Jedes wissenschaftliche Hilfsmittel, das für die Erarbeitung des Textes benutzt wurde (Fachliteratur oder sonstige Quellen wie Interviews, Gespräche, Vorträge, Manuskripte, Websites, u. dgl.), wird an der entsprechenden Stelle in den Anmerkungen mit den genauen Seitenangaben nachgewiesen. Die nicht gekennzeichnete Übernahme von Textstellen oder die Benutzung fremder gedanklicher und wissenschaftlicher Leistungen ohne deren Angabe in den Anmerkungen gelten als Plagiat und haben die Ablehnung der Arbeit zur Folge.
 
Die Anmerkungen dienen:
* dem Literaturnachweis
* der Angabe von weiterführender Literatur und Quellen, die im Textfluss nicht gesondert erwähnt werden, aber in
dessen Zusammenhang wichtig sind (mit dem Vermerk „Vgl.“ (für „Vergleiche“) oder „Siehe“).
* der Kommentierung des Textes.

Möglichkeiten des Zitierens:
a) Sinnhafte Wiedergabe (Paraphrase) wichtiger Textpassagen oder Informationen
In einem Gespräch mit Jutta Koether erläutert Kippenberger, dass er das Sammeln von Kunst als integralen Bestandteil seiner künstlerischen Produktion verstehe.[1]

b) Wörtliche Zitate (Textpassagen)
Diese sollten nur beschränkt eingesetzt und in jedem Fall erläutert werden – sie stehen nicht „für sich“. Sie sind, soweit möglich, in der Originalsprache oder in einer deutschen Übersetzung anzugeben. Eigene Übersetzungen sind möglich, aber in den Anmerkungen zu kennzeichnen (etwa durch: „Übers. d. Verf.“.):
Kippenberger beschrieb sein Vorgehen als Sammler dabei folgendermaßen: „Früher bin ich eher so vorgegangen, daß ich mir für meine eigene Produktion, die Skulpturen, Objekte Bücher etc. immer Sachen von den anderen, die ich gut fand, genommen und eingebaut habe. Heute ist, wie gesagt, die Sammlung selbst Teil meiner Produktion.“ [1]

Veränderungen und Ergänzungen des Zitates werden in eckige Klammern gesetzt:

Kippenberger beschrieb sein Vorgehen als Sammler dabei folgendermaßen: „Früher bin ich eher so vorgegangen, daß ich mir für meine eigene Produktion, die Skulpturen, Objekte Bücher etc. immer Sachen von den anderen, die ich gut fand, genommen und eingebaut habe. Heute [die zitierten Gespräche zwischen Kippenberger und Koether fanden zwischen November 1990 und September 1991 statt, Anm. d. Verf.] ist, wie gesagt, die Sammlung selbst Teil meiner Produktion.“ [1]

c) Sekundärzitate
Sekundärzitate sind Zitate von Zitaten (also die Übernahme von Zitaten aus der Literatur) und sind soweit als möglich zu vermeiden! Schlagen Sie, sofern möglich, die angegeben Quellen selbst nach, um die Informationen zu überprüfen und in einen weiteren Kontext zu stellen. Nur wenn die zitierte Quelle nicht verfügbar ist, kann auch ein Sekundärzitat verwendet werden. In diesem Fall ist dieses mit dem Ausdruck „zit. nach“ zu markieren:
Die frühe Rezeption Kippenbergers konstatierte wiederholt, der Künstler verfolge in seinen Arbeiten eine moralische Agenda. So bezeichnete Bazon Brock den Künstler als „Moralist[en]“. [2]
Anm. 2: Bazon Brock, zit. nach Magnus Schäfer, „Enttäuschte Erwartungen – Politisch besetzte Motive in Martin Kippenbergers Malerei der frühen 1980er Jahren“, in: kritische berichte, 1, 2010, S. 75–86, hier S. 75.

VI. Bibliografische Verweise
Das Literaturverzeichnis dient dazu, alle Angaben zur verwendeten Literatur so anzuführen, dass diese jederzeit recherchierbar ist.

Vor allem bei umfangreicheren Arbeiten ist die Verwendung von Sigeln sinnvoll: Dabei wird die zitierte Literatur in den Anmerkungen nicht vollständig genannt, sondern nur unter Angabe von Verfassername und Publikationsjahr. Erst das Literaturverzeichnis am Ende der Arbeit nennt die vollständigen Angaben (und „löst“ so die Sigeln „auf“). Zusätzlich nennt das Literaturverzeichnis auch die nicht zitierten, sondern nur für den bearbeiteten Kontext verwendeten Quellen.
Die vollständige Angabe zu einer Quelle lautet zum Beispiel:
Daniela Hammer-Tugendhat, Das Sichtbare und das Unsichtbare. Zur holländischen Malerei im 17. Jahrhundert, Wien/Köln: Böhlau, 2009.
Das dazugehörige Sigel lautet:
Hammer-Tugendhat 2009

Bei mehreren VerfasserInnen bzw. HerausgeberInnen werden deren Namen getrennt durch Schrägstriche genannt. Sind mehr als drei VerfasserInnen bzw. HerausgeberInnen genannt, so reicht die Nennung des ersten Namen mit der Ergänzung „u. a.“ für „und andere“ aus.
Fastert/Joachimides/Krieger 2011
Rainer/Rollig/Daniels/Ammer 2009 > Rainer u.a. 2009

Sind mehrere Publikationen derselben Autorin/desselben Autors im selben Jahr erschienen, werden sie durch einen Kleinbuchstaben hinter der Jahreszahl markiert.
Hammer-Tugendhat 2009a
Hammer-Tugendhat 2009b

Im Literaturverzeichnis wird die gesamte für die Arbeit verwendete (auch nicht zitierte) Literatur in alphabetischer oder chronologischer Reihenfolge aufgelistet. Die vollständigen bibliographischen Angaben lauten

a) bei selbständigen Publikationen:

Autor/in bzw. Herausgeber/in, Titel, Publikationsort: Verlag, Publikationsjahr.
Leo Steinberg, Other Criteria. Confrontations with Twentieth-Century Art, Oxford: Oxford University Press, 1975.

Enthält die Publikation nicht alle bibliografischen Angaben, so enthält der bibliographische Verweis die folgenden Vermerke: o. A. (ohne AutorIn), o. O. (ohne Ort) und o. J. (ohne Jahr).

Werden Angaben zu AutorIn, Ort bzw. Jahr in einer Publikation nicht explizit genannt, können aber rekonstruiert werden, so wird die Ergänzung in eckige Klammer gesetzt.
Hamish Fulton, Walks, Krems: Galerie Stadtpark [1997].

b) bei unselbständigen Publikationen:

Darunter versteht man Aufsätze oder Artikel in Sammelbänden, Zeitschriften, Zeitungen, Lexika oder Ausstellungskatalogen. Auch digitale Zeitschriften im Internet (etwa aus dem Zeitschriftenarchiv JSTOR) sind gleich zu behandeln.

Von Zeitschriften werden folgende Angaben erfasst:
AutorIn, „Titel des Aufsatzes/Beitrags“, in: Titel der Zeitschrift, Jahrgang, Erscheinungsjahr, evtl. Heftnummer, Seitenangabe.
Cathrin Klingsöhr, „Die Kunstsammlung der Académie Royale de Peinture et de Sculpture in Paris“, in: Zeitschrift für Kunstgeschichte, 49, 1986, S. 556–578.

Bei Zeitungsartikeln wird das Datum angegeben:
Peter Geimer, Was tun die Gemälde nachts im Museum?, in: FAZ, 19. Dezember 2008, S. 41.

Bei Sammelbänden wird der genaue zitierte Aufsatz, sowie die Quelle (zumeist sind dies selbstständige Publikationen) angegeben:5
Hans Körner, „Die Sprache der Künste. Die Hieroglyphe als Denkmodell in den kunsttheoretischen Schriften Diderots“, in: Wolfgang Harms (Hg.), Text und Bild, Bild und Text, Stuttgart: Metzler, 1990, S. 385–398.

Bei Texten aus dem Internet wird die Adresse der Website mit dem letzten Zugriffsdatum, abgetrennt durch ein Komma, nach der URL-Adresse angegeben.
Ulrike Rosenbach, „ATV-Studio“, in: Medien Kunst Netz, http://www.medienkunstnetz.de/werke/atv-studio (Zugriff am 27. Jänner 2012).

VII. Abbildungen und Abbildungsverweise
Die Abbildungen sind im Text zu kennzeichnen, etwa durch: „(Abb. X)“. Abbildungen „illustrieren“ den Textfluss nicht einfach, sondern müssen beschrieben und erläutert werden.

Als Bildunterschriften sind folgende Bildangaben notwendig:
Künstlername, Titel, Jahreszahl, Material/Technik, Umfang/Maße/Dauer, Aufbewahrungsort
Abb. 15: Peter Paul Rubens, „Das Haupt der Medusa“, ca. 1617-18, Öl/Lw., 68,5 x 118 cm**, Kunsthistorisches Museum Wien.
** bei Maßangaben gilt die Reihefolge: Breite x Höhe x Tiefe
Abb. 16: Martin Kippenberger, „Heavy Burschi“, 1989/90, Container, zerstörte Bilder, Holz, Plexiglas und Leinwand, 100 x 290 x 120 cm, 51 gerahmte Fotografien (9 Exemplare je 240 x 200 cm, 7 Exemplare je 180 x 150 cm, 10 Exemplare je 120 x 100 cm, 15 Exemplare je 90 x 75 cm, 10 Exemplare je 60 x 50 cm), Installationsansicht, Privatsammlung.

Der Abbildungsnachweis nennt die Herkunft der Abbildungen:
Abb. 1, 6, 8: Daniela Hammer-Tugendhat, Das Sichtbare und das Unsichtbare, Wien/Köln: Böhlau, 2009.

VIII. Qualitätskriterien
Die folgenden Kriterien stellen Aspekte dar, die die Qualität wissenschaftlicher Arbeiten beschreiben können:

Formale Qualität
Achten Sie auf die genaue Einhaltung der Zitierregeln und der formalen Richtigkeit der bibliographischen Angaben. Es ist dabei gleichgültig, für welche Form der Gestaltung der Anmerkungen und der bibliographischen Angaben Sie sich entscheiden, doch sollte diese einheitlich durchgeführt sein.

Sprachliche Qualität
Die Arbeit muss in vollständigen, grammatikalisch richtigen Sätzen verfasst sein. Achten Sie auf einen klaren, sachlichen Stil und auf Leserfreundlichkeit auch in der Ausformulierung komplexer Inhalte.

Recherche
Achten Sie auf eine umfassende bibliographische Recherche (vgl. Anleitungen zur Recherche auf angewandtekunstgeschichte.net) im Zuge der Vorbereitung und der Niederschrift. Reine Internetrecherchen sind nicht ausreichend! Erarbeiten Sie zu Beginn Ihrer Recherche neben den Namen des/r Künstlerin gute Stichworte, nach denen Sie suchen können. Häufig finden Sie Hinweise auf solche Stichworte im Titel des Seminars oder in der verwendeten Fachliteratur.

These(n)/Fragestellung
Versuchen Sie, eine klare, nicht zu umfassende Fragestellung bzw. These zu formulieren, die wie ein roter Faden durch die Arbeit führt. Diese These sollte ein Problem oder ein spezifisches Interesse an (beispielsweise) ausgewählten künstlerischen Arbeiten formulieren, und nicht vorgeben, diese „allumfassend“ zu behandeln. Ausgehend von der These/Fragestellung wird das methodische Vorgehen formuliert: Arbeiten Sie biographisch? Ikonographisch? Sozialhistorisch? Etc. Welches Material, welche Informationen brauchen Sie dazu?

Argumentation/Präzision
Inhalte, die nicht mit der These/Fragestellung in Zusammenhang stehen, gehören streng genommen nicht in die Arbeit. Beispiel: Wenn Ihr Thema eine spezifische künstlerische Arbeit oder ein Werkkomplex ist, dann verlieren Sie sich nicht in Details zu den biographischen Daten des/r KünstlerIn oder in ausholenden Werküberblicken, die nichts mit dem von Ihnen gewählten Thema zu tun haben.

Beschreibung
Vergessen Sie nicht auf eine Beschreibung der Arbeit, die im Zusammenhang mit der von Ihnen gewählten Fragestellung steht. Führen Sie dem/r LeserIn vor, wie Sie die Arbeit betrachten, und auf welche Aspekte Sie achten. Eine Abbildung im Text ersetzt diese Beschreibung nicht!

Kontextualisierung
Vergessen Sie bereits bei der Recherche nicht auf eine kunsthistorische Kontextualisierung der Arbeit, die je nach Fragestellung unterschiedlich aussehen kann, etwa: welche anderen KünstlerInnen arbeiten ebenfalls in ähnlichen Bereichen? In welchem Verhältnis stehen diese zu dem/der bearbeiten KünstlerIn?

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