Peter Gorsen: Rowohlt-Archiv, Reinbek
Peter Gorsen
emer. o. Univ.-Prof. Dr. phil.
16.11.1933, Danzig – 08.11.2017, Wien
Kunst- und Mentalitätshistoriker, Promotion bei Adorno und Habermas. 1977–2002 Ordinariat für Kunstgeschichte an der Universität für angewandte Kunst Wien, 1996–1998 Leiter des Instituts für Museologie. Emeritiert im Sommer 2002.
Arbeitsschwerpunkte im 19. und 20. Jahrhundert. Seit 1980 grenzüberschreitende Lehre und Forschung über „Kunst und Krankheit“, das Melancholieproblem in der kunstwissenschaftlichen Hermeneutik seit Klibansky, Panofsky und Saxl. Psychiatrische und tiefenpsychologische Themen in der neueren und neuesten Kunstgeschichte (Brueghel, Dürer, Rubens, Géricault, Goya, Präraffaeliten, C. D. Friedrich, Segantini, Egger-Lienz, Munch, Rops, Schiele, Gerstl, Schönberg, Kokoschka, C. F. Hill, Josephson u.a.). Art des fous, Outsider-Kunst, Art Brut seit Prinzhorn, Breton und Dubuffet. Das Schönheitsideal der Konvulsivität seit dem Surrealismus (Dalí, Ernst, Bellmer, Zürn u.a.) und die Hysterieforschung Charcots im kulturellen Kontext. Das Marionettentheater Kleists und seine Aktualität in den Puppenkonstruktionen von Duchamp bis Sherman. Die "Abject Art" und ihre Theorie seit Kristeva. Carl Einsteins Grundlegungen für eine Ästhetik und moderne Kunstgeschichte der Halluzination. Kunstgeschichte und Sexualwissenschaft, (Trans)gender Studies.
Kunst- und Mentalitätshistoriker, Promotion bei Adorno und Habermas. 1977–2002 Ordinariat für Kunstgeschichte an der Universität für angewandte Kunst Wien, 1996–1998 Leiter des Instituts für Museologie. Emeritiert im Sommer 2002.
Arbeitsschwerpunkte im 19. und 20. Jahrhundert. Seit 1980 grenzüberschreitende Lehre und Forschung über „Kunst und Krankheit“, das Melancholieproblem in der kunstwissenschaftlichen Hermeneutik seit Klibansky, Panofsky und Saxl. Psychiatrische und tiefenpsychologische Themen in der neueren und neuesten Kunstgeschichte (Brueghel, Dürer, Rubens, Géricault, Goya, Präraffaeliten, C. D. Friedrich, Segantini, Egger-Lienz, Munch, Rops, Schiele, Gerstl, Schönberg, Kokoschka, C. F. Hill, Josephson u.a.). Art des fous, Outsider-Kunst, Art Brut seit Prinzhorn, Breton und Dubuffet. Das Schönheitsideal der Konvulsivität seit dem Surrealismus (Dalí, Ernst, Bellmer, Zürn u.a.) und die Hysterieforschung Charcots im kulturellen Kontext. Das Marionettentheater Kleists und seine Aktualität in den Puppenkonstruktionen von Duchamp bis Sherman. Die "Abject Art" und ihre Theorie seit Kristeva. Carl Einsteins Grundlegungen für eine Ästhetik und moderne Kunstgeschichte der Halluzination. Kunstgeschichte und Sexualwissenschaft, (Trans)gender Studies.